Turnfahrt 2018 – «Trockenes Emmen Walking für Alle»

Auffahrt, 10. Mai war es wieder soweit und die alljährliche Turnfahrt fand statt. Ausrichter des Festakts war in diesem Jahr der Turnverein Sumiswald.

Am Morgen trafen sich 19 Wanderlustige und fuhren mit dem Zug bis Hasle-Rüegsau.

Eine erste Wanderetappe führte uns an der Emme entlang über eine Hängebrücke, die doch bei einigen erschrockene Gesichter hervorrief. Der erste Stopp nach gut einer Stunde war in einem kleinen Restaurant, in dem wir feine Gipfeli, guten Kaffee und sogar Bier geniessen konnten.

Weiter ging es bis Ramsei für eine weitere Stunde. Viele interessante Gespräche, lustige Anekdoten, motivierte Kinder, spezielle Umgebung und einfach die Tatsache, dass es nicht regnete, verleitete uns zu manchmal zu langsameren Schritten. Als dann Thomas aber sagte, dass der Zug gleich abfährt, wurden die letzten hundert Meter im Laufschritt zurückgelegt. Wir hatten Glück. Thomas stellt sich wagemutig in die Tür und wartete auf den letzten «Sprinter».

Am Festgelände angekommen erwartete uns eine grosse Halle, in der es ziemlich laut zuging.

Roland nahm Aufstellung mit unserer Fahne. Nachdem wir wussten, dass Roland einen Fahnenkurs des TBOE besucht hatte, schauten alle natürlich genau hin. Roland zeigte, dass der Kurs von Nutzen war. Er machte einfach ein tolles Bild. Danke Dir lieber Roland, wir sind sehr stolz auf Dich.

Wir versuchten der Ansprachen des Gemeindepräsidenten, der Verbandsspitze und der Frau Pfarrerin zu lauschen, aber der Geräuschpegel war so hoch, dass es fast unmöglich war. Wir stärkten uns mit Getränken und Sandwiches und machten uns danach auf den Weg zum Zug zurück nach Ramsei.

Dann ging doch der Regen los, aber da wir im Zug waren, nahmen es alle leicht.

Viele waren froh, im Zug noch das WC besuchen zu können. Da aber die Anzahl begrenzt war, mussten einige warten und legten vor der Türe eine Solo  à la Michael Flatley im Irish Dance Stil hin.

In Ramsei angekommen hörte der Regen auf und wir konnten die nächste Wanderetappe nach Ranflüh in Angriff nehmen. Dieses Mal zog sich die Gruppe sehr weit auseinander. Gespräche, Gelächter und lustige Gesten liessen diese Zeit so kurzweilig erscheinen, dass alle stutzten, als das Restaurant in Sichtweite kam.

Im Restaurant Bären in Ranflüh wurde einigen ein Cordon Bleu vorgesetzt, dass es locker mit einem Mahl von Obelix hätte aufnehmen können. 

Anschliessend ging es mit dem Bus nach Zollbrück und von dort via Burgdorf nach Langenthal zurück. Gegen 17:45 verabschiedeten sich alle in Langenthal und gingen mit einem Lächeln nach Hause. Grossen Respekt hatte sich Anita Freudiger verdient, die in recht schwangerem Zustand alle Laufetappen mitmachte und dabei sogar den Kinderwagen führte. Wir wünschen Anita für die Geburt alles Gute!

 

Kathrin Dopke und Thomas Preiss